>> Start >> Lehre

Prüfungen bei mir bereiten Sie normalerweise so vor:

Für mündliche Prüfungen (30 Minuten) wie die (Vor-)Diplomsprüfung in Soziologie (für Spezielle Soziologie: Soziale Ungleichheit siehe unten) schlagen Sie mit Blick auf dem entsprechenden PO-Bereich zwei Themen vor (bei 45 Minuten drei Themen, bei 60 Minuten vier Themen), zu denen Sie geprüft werden wollen (als ganz willkürliches Beispiel: "Ungleichheit und Bildungszugang" sowie die "Soziologie Talcott Parsons"). Diese Themen sollten sich nicht überschneiden und auch in keiner anderen Prüfung zum Thema werden. Tendenziell sollten theoretische wie gegenstandsbezogene Fragen adressiert werden. Die Erfahrung zeigt, dass in Lehrbüchern etablierte ("klassische" wie, wieder ganz willkürlich: "Klassen- versus Schichttheorien") Themen am besten geprüft werden können (besser als z.B. vielleicht persönlich interessierende wie "die Lebenswelt der Saunabesucher in Rheinland-Pfalz"). Ich empfehle Ihnen, dass Sie mir zu diesen beiden Themen ca. vier Wochen vor der Prüfung jeweils einen kleinen Abstract von bis zu einer halben Seiten plus die prüfungsrelevante Literatur in einer Email schicken. Ich würde dann ggf. Rückmeldung geben, wenn das zu breit oder zu eng angelegt ist. Die Prüfung fängt mit einem Einsprechteil von ca. zehn Minuten ein, in dem Sie in Referatform möglichst flüssig das erste Thema vorstellen. Dann werde ich Nachfragen stellen und zum anderen Thema überleiten. Achten Sie generell darauf, dass Sie soziologische Begriffe verwenden und eine "theoretische Brille" aufsetzen, um über ihre Gegenstände zu reden. Sie sollten versuchen, das Gespräch zu führen und Ihre soziologisch fundierten Positionen zu vertreten. Sie müssen Ihre Themen per Email schicken, auch wenn Sie in der Sprechstunde mündlich ausgemacht wurden.

Für schriftliche Prüfungen wie die (Vor-)Diplomsprüfung (HF Soziologie, für Spezielle Soziologie: soziale Ungleichheit siehe unten) schlagen Sie mit Blick auf Ihren PO-Bereich drei Themen vor, zu denen Sie geprüft werden wollen (als ganz willkürliches Beispiel: "Ungleichheit und Bildungszugang", die "Soziologie Talcott Parsons" und die "Klimawandel als soziologisches Problem"). Es werden bei schriftlichen Diplomprüfungen (HF Soziologie) drei Fragen gestellt, von denen zwei zu beantworten sind. Diese Themen sollten sich nicht überschneiden und auch in keiner anderen Prüfung zum Thema werden. Tendenziell sollten theoretische wie gegenstandsbezogene Fragen adressiert werden. Die Erfahrung zeigt, dass in Lehrbüchern etablierte ("klassische" Themen wie, wieder ganz willkürlich: "Klassen- versus Schichttheorien" Themen am besten geprüft werden können (besser als z.B. "die Lebenswelt der Saunabesucher in Rheinland-Pfalz"). Ich empfehle Ihnen, dass Sie mir zu diesen drei (bzw. zwei) Themen vor der Anmeldung zur Prüfungen jeweils einen kleinen Abstract von bis zu einer halben Seiten plus die prüfungsrelevante Literatur in einer Email schicken. Ich würde dann ggf. Rückmeldung geben, ob das zu breit oder zu eng angelegt ist. Die Fragen sind tendenziell recht allgemein gestellt und erlauben Ihnen, Ihr Wissen auf unterschiedliche Weise darzustellen. Sie zielen nicht auf die Abfrage spezieller Daten, auch wenn Datenwissen sicher nicht schadet. Wichtig für die Benotung sind: Klarheit der Gliederung, der Argumentation und der Thesen, Präzision des Inhalts und der verwendeten Begriffe, verständlicher Ausdruck. Achten Sie auch auf saubere Handschrift. Sie müssen Ihre Themen per Email schicken, auch wenn Sie in der Sprechstunde mündlich ausgemacht wurden.

Die meisten anderen Prüfungen laufen nach einem ähnlichen Schema. Es gibt aber Ausnahmen:

- die mündliche Prüfung Bildungswissenschaft/Staatsexamen (15 Minuten). Dafür gibt es eigene Infoveranstaltungen (nächster Termin: 9. August 2011 zwischen 14 und 15 Uhr im SB II, Raum 432) oder die Webinfos im Bereich der AG Schulpädagogik. Inhalt der Prüfung sind die Themen der Soziologieveranstaltungen aus Modul 1 und 3, wobei der Schwerpunkt auf Modul 3 liegt. Sie wählen jeweils eine theoretische und empirische Frage aus Modul 1-3 aus, von denen Sie eine eingangs in zwei Minuten vorstellen. Dann gibt's Nachfragen von mir. Bitte beachten Sie, dass Sie den Ablauf nicht mit mir absprechen müssen. Es genügt, die beiden Themen in der Prüfung zu nennen. Zur Vorbereitung empfehlen wir Ihnen neben der Seminarliteratur auch die Zusatzliteratur zu Ihrem Thema; die Liste finden Sie im Readerplus (den ich Ihnen nicht freischalten kann). Insbesondere bei den empirischen Befunden sollten Sie einen Überblick über die aktuelle Situation in Deutschland haben; hier empfehlen wir verschiedene Berichte, deren Links in den Readerplus eingestellt sind. Bei der Vorbereitung der Theorie sollten Sie sich etwas näher am Text bewegen und die von Ihnen gewählte Theorie zu anderen im Seminar behandelten Theorien abgrenzen können. Die Vorbereitung des empirischen Befunds sollte etwas breiter angelegt sein; hier sollen Sie ein Thema vorbereiten, nicht einen Autor/einen Text. U.U. können auch Fragen zur Verknüpfung von Theorie und empirischem Befund gestellt werden. Die Anfertigung eines Handouts/Thesenpapiers ist nicht nötig. Der Ablauf der Prüfung ist bei allen Prüfern des Fachs Soziologie gleich und ich werde mich an die in der Infoveranstaltung gemachten Hinweise halten!

- die mündliche Diplomprüfung Spezielle Soziologie: Soziale Ungleichheit (30 Minuten), die ich im WS 2011/12 mit Dr. Christian Steuerwald durchführe. Grundlage für die mündliche und schriftliche Prüfung ist die untenstehende Prüfungsliteratur. Sie machen keine individuellen Fragen mit uns aus, sondern gehen auf Basis der angegebenen Literatur mit Fragen von Sozialstruktur und sozialer Ungleichheit um. Empfehlen können wir Ihnen als ergänzende Prüfungsvorbereitung noch den Besuch der Vorlesung: Einführung in die Soziologie sozialer Ungleichheiten von Christian Steuerwald im Wintersemester 2011/12 montags von 8 - 10 Uhr im HS 15.
Die Prüfer stellen Ihre Fragen auf der Basis der folgenden drei Überblickswerke: Burzan, Nicole 2004: Soziale Ungleichheit. Eine Einführung in die zentralen Theorien. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften; Groß, Martin 2008: Klassen, Schichten, Mobilität. Eine Einführung. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften; Hradil, Stefan 2001: Soziale Ungleichheiten in Deutschland. 8. Auflage. Opladen: Leske+Budrich. Seite 27 - 145.
Am 2.11.2011 findet um 12 Uhr eine Vorsprechung im Raum 00-631 (Dekanat FB 02) statt. Dort können Fragen individuell beantwortet werden. Für die schriftliche Prüfung wenden Sie sich bitte an Herrn Steuerwald. Konsultieren Sie bei Fragen bitte immer zuerst diese Webpage. Alle aktuellen Informationen werden immer hier zu finden sein.

- die mündliche und schriftliche Prüfung von Studierenden Diplompädagogik (hier).

Ich nehme Prüfungskandidat/innen so lange an, wie es nicht zu viele werden! Von meiner Seite ist es OK, wenn Sie nur einmal in die Sprechstunde (z.B. für die Unterschrift zur Prüfungsanmeldung) kommen und ansonsten Prüfungsthemenvorschläge über Email senden. Natürlich sind Sie immer willkommen, wenn Sie in der Sprechstunde über Ihre Themen und Fragen reden wollen. Termine für die mündlichen Prüfungen werden normalerweise von mir geblockt. Bitte wenden Sie sich in der Regel gegen Ferienende an mich wegen der Termine des folgenden Semesters.